Gestern am Donnerstag trat Dirk kurzfristig mit mir in Kontakt: Biken um 19:30 Uhr?
Hmm, denke ich mir, kannste mal wieder gebrauchen. Schon alleine wegen der sportlichen Betätigung. Viel mehr noch, damit mal wieder das Hirn frei wird.
Ein wenig Bedenken hatte ich beim ganz sicher vorhandenen Schnee und bei meiner Kondition. Letztere wurde zuletzt vor zwei, wenn nicht sogar drei Wochen in Anspruch genommen. Also optimale Voraussetzungen für Schmerzen.
Auf der anderen Seite muss man bedenken, dass nur leicht Hirnverbrannte im Winter um 19:30 Uhr mit dem Rad in den Schnee wollen. So betrachtet hat das dann doch wieder einen Sinn für mich ergeben.
Also haben wir uns dann um 19:30 Uhr an altbekannter Stelle in Metzingen/Glems am Rande der Alb getroffen.
Da ist es sehr nett, da eine Straße hinauf und tolle Trails hinab führen.
Bergauf Training, bergab Spaß. Soweit die Theorie.
So, etwas krasser als erwartet lagen noch Unmengen von Schnee auf der Straße, die den Berg hinauf führt.
Ja, zugegeben, es ist keine wirklich stark frequentierte Strecke. Eher im Gegenteil. Da fährt wohl niemand lang.
Diese Tatsache liess uns dann 90% der bergauf Passage das Rad im Schiebegang bewegen. Nun ja, auch eine Art Training.
Oben auf dem Plateau keine sonderliche Überrarschung: alles schneeweiß bedeckt. Na toll.
Selbst der Feldweg war nur müham erkennbar. Aber dafür etwas besser befahrbar.
Nun denn, auf zur geliebten Abfahrt.
Kleine Randbemerkung: wir fahren gerne zwei Abfahrten (und Auffahrten). Das haben wir uns dann geschenkt.
So, dann sollte also die "Abfahrt" starten. Ha ha, jaaaa, Abfahrt.
Zunächst geht mal ein eher kleiner Trail mit durchaus ordentlichen Tretpassagen am Rand der Klippe entlang. Jener bestand aus guten 50cm Schnee.
Der Schnee war glücklicherweise etwas fester, sodass man nicht komplett eingesunken ist. Aber übel anstrengend und unfahrbar, klar.
Dann beginnt der Einstieg zum wundervollen Trail, welcher richtig schön steil und mit netten Spitzkehren bespickt ist. Der macht einfach nur Spaß.
Der Trail war nur leicht an den Konturen erkennbar.
So stand der Entschluss fest: ach, was soll der Geiz. Lasst uns doch direkte Falllinie fahren. Schnee ist ja überall. Tief ist er auch.
Und bei tiefem Schnee benötigt man einfach Gefälle! Sonst kommt man nicht voran.
Stellt euch einen Serpentinen-Trail vor und zieht eine gerade Linie von oben nach unten durch. Das war dann unser Weg
An gelegentlichen Haltestellen mussten wir dann mal kurz pausieren, damit wir uns gegenseit das Grinsen aus dem Gesicht prügeln konnten.
Und weiter ging die Jagd.
Der eine oder andere hat dann mal versucht den eigentlichen Weg zu befahren. Das ging gerade in den Kurven auch gerne mal in die Hose - und über den Lenker oder sonstwo hin. Tiefer Schnee und eine gewisse Glätte am Untergrund sind in Kurven eine durchaus interessante Kombination. Hihi.
Aber man fällt ja weich.
Und wenn man keine Lust mehr hat, dann nimmt man einfach wieder die Falllinie.
All dies führte auch dazu, dass man sich gelegentlich mal überholt hat. Ohne Schnee einfach undenkbar.
Ach ja, undenkbar. Ohne Schnee ist die von uns gefahrene Linie ebenso undenkbar, weil einfach ekelhaft steil und voll mir Holz, Wurzln, Sträuchern uns sonstwas. Aber die Steilheit reicht schon aus, um gar nicht erst an eine Abfahrt zu denken. Anders im Schnee.
Insofern haben wir quasi eine Erstbefahrung dieser äusserst spassigen Linie erreicht. Wir können stolz auf uns sein!
Am Donnerstag um 19:30 Uhr im Winter zum Biken starten, war sicherlich eine der besten (sportlichen) Ideen seit langer Zeit.
Hmm, denke ich mir, kannste mal wieder gebrauchen. Schon alleine wegen der sportlichen Betätigung. Viel mehr noch, damit mal wieder das Hirn frei wird.
Ein wenig Bedenken hatte ich beim ganz sicher vorhandenen Schnee und bei meiner Kondition. Letztere wurde zuletzt vor zwei, wenn nicht sogar drei Wochen in Anspruch genommen. Also optimale Voraussetzungen für Schmerzen.
Auf der anderen Seite muss man bedenken, dass nur leicht Hirnverbrannte im Winter um 19:30 Uhr mit dem Rad in den Schnee wollen. So betrachtet hat das dann doch wieder einen Sinn für mich ergeben.
Also haben wir uns dann um 19:30 Uhr an altbekannter Stelle in Metzingen/Glems am Rande der Alb getroffen.
Da ist es sehr nett, da eine Straße hinauf und tolle Trails hinab führen.
Bergauf Training, bergab Spaß. Soweit die Theorie.
So, etwas krasser als erwartet lagen noch Unmengen von Schnee auf der Straße, die den Berg hinauf führt.
Ja, zugegeben, es ist keine wirklich stark frequentierte Strecke. Eher im Gegenteil. Da fährt wohl niemand lang.
Diese Tatsache liess uns dann 90% der bergauf Passage das Rad im Schiebegang bewegen. Nun ja, auch eine Art Training.
Oben auf dem Plateau keine sonderliche Überrarschung: alles schneeweiß bedeckt. Na toll.
Selbst der Feldweg war nur müham erkennbar. Aber dafür etwas besser befahrbar.
Nun denn, auf zur geliebten Abfahrt.
Kleine Randbemerkung: wir fahren gerne zwei Abfahrten (und Auffahrten). Das haben wir uns dann geschenkt.
So, dann sollte also die "Abfahrt" starten. Ha ha, jaaaa, Abfahrt.
Zunächst geht mal ein eher kleiner Trail mit durchaus ordentlichen Tretpassagen am Rand der Klippe entlang. Jener bestand aus guten 50cm Schnee.
Der Schnee war glücklicherweise etwas fester, sodass man nicht komplett eingesunken ist. Aber übel anstrengend und unfahrbar, klar.
Dann beginnt der Einstieg zum wundervollen Trail, welcher richtig schön steil und mit netten Spitzkehren bespickt ist. Der macht einfach nur Spaß.
Der Trail war nur leicht an den Konturen erkennbar.
So stand der Entschluss fest: ach, was soll der Geiz. Lasst uns doch direkte Falllinie fahren. Schnee ist ja überall. Tief ist er auch.
Und bei tiefem Schnee benötigt man einfach Gefälle! Sonst kommt man nicht voran.
Stellt euch einen Serpentinen-Trail vor und zieht eine gerade Linie von oben nach unten durch. Das war dann unser Weg
An gelegentlichen Haltestellen mussten wir dann mal kurz pausieren, damit wir uns gegenseit das Grinsen aus dem Gesicht prügeln konnten.
Und weiter ging die Jagd.
Der eine oder andere hat dann mal versucht den eigentlichen Weg zu befahren. Das ging gerade in den Kurven auch gerne mal in die Hose - und über den Lenker oder sonstwo hin. Tiefer Schnee und eine gewisse Glätte am Untergrund sind in Kurven eine durchaus interessante Kombination. Hihi.
Aber man fällt ja weich.
Und wenn man keine Lust mehr hat, dann nimmt man einfach wieder die Falllinie.
All dies führte auch dazu, dass man sich gelegentlich mal überholt hat. Ohne Schnee einfach undenkbar.
Ach ja, undenkbar. Ohne Schnee ist die von uns gefahrene Linie ebenso undenkbar, weil einfach ekelhaft steil und voll mir Holz, Wurzln, Sträuchern uns sonstwas. Aber die Steilheit reicht schon aus, um gar nicht erst an eine Abfahrt zu denken. Anders im Schnee.
Insofern haben wir quasi eine Erstbefahrung dieser äusserst spassigen Linie erreicht. Wir können stolz auf uns sein!
Am Donnerstag um 19:30 Uhr im Winter zum Biken starten, war sicherlich eine der besten (sportlichen) Ideen seit langer Zeit.
Geschrieben von Torsten
in MTB
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klingt ja super - aber, ehrlich gesagt, wie schon selbst erwähnt, auch ziehmlich kamikazemäßig bekloppt. ... War adrenalinmäßig garantiert der Hammer und hat Riesenspaß gemacht - und die verantwortungsvolle Mutti ist mal wieder neidisch
Na, die Mutti wird dazu auch mal wieder Gelegenheit haben. Da bin ich mir sicher.
Aber es war auch ein irrer Spaß.
Leider halt mehr Rad schieben als es zu fahren. Nun ja
Aber es war auch ein irrer Spaß.
Leider halt mehr Rad schieben als es zu fahren. Nun ja
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Comments
Thomas zu FRAX 2010 - Nun endlich
Wed, 08.09.2010 18:56
Coole Tour, war noch letzte Wo
che im Vinschgau mit dem Bike.
Da gibts einige schöne Trails
. Aber die Tour hoch zum [...]
Torsten zu FRAX 2010 - Nun endlich
Sun, 05.09.2010 23:07
Verdammt, jetzt habe ich doch
den Eindruck erweckt, dass die
Tour nur abends sehr anstreng
end war. Neeeein, das wa [...]
Carsten zu FRAX 2010 - Nun endlich
Sun, 05.09.2010 17:00
Ho Meister! Respekt. Scheinte
ne anstrengende (alkohol), abe
r schöne (Trail/Natur)-Tour ge
wesen zu sein
Hach [...]
Torsten zu FRAX 2010 - Nun endlich
Thu, 02.09.2010 09:30
Hey, danke dir!
Ich kann dir
sagen, warum er das eine oder
andere vergessen hat 
Matthias M. zu FRAX 2010 - Nun endlich
Thu, 02.09.2010 09:15
Sehr netter Bericht! Mein Brud
er hat mir ja auch schon Diver
ses zu den paar Tagen erzählt,
aber ist schick das noc [...]


Ich schreibe extra nicht Nachtfahrt. Das wäre einer Nackfahrt zu ähnlich. Also ja, also nein, nicht vom Inhalt her. Ihr wisst schon was ich meine. Wir sind also nicht nackt gefahren. Das machen wir nur für spezielle Gäste. Wir sind diesmal nachts gefahre
Aufgenommen: Mar 26, 13:52