Herje, welch schlechtes Gewissen plagt den armen Torsten. Sooo lange wollte er einen Bericht zum erst kürzlich getätigten FRAX verfassen. Und sooo lange hat er sich Zeit gelassen. Aber hey, besser spät als nie .. sagt man.
Hier nun meine Manöverkritik.
Ich werde keinen kompletten Tagesbericht schreiben können, da mir ein paar Details fehlen. Nein, wir haben uns nicht mit Alkohol die Gehirnwindungen gerade gezogen. Es liegt eher daran, dass alles so heftig komprimiert in eine Woche gepackt war, dass ich nicht mehr alle Details beisammen bekomme.
Und es fehlen mir auch tolle Fotos von den einzelnen Tagen. Aber ich versuche mich mal so weit wie möglich.
Wie alles began!
Nun, ich glaube darüber bereits berichtet zu haben. Jedenfalls wollte ich im Juli mal wieder an der Mega Avalanche teilnehmen. Ich war auch angemeldet und mehr als bereit. Nur beruflich stand der Aktion ein Projekt im Wege. Schade. Diesmal ging aber das Projekt vor.
Jedenfalls musste ich mir eine Alternativ-Veranstaltung suchen. Das war zunächst mal nicht ganz so einfach, wie sich das der Torsten sich vorgestellt hatte.
Die erste Idee ging in Richtung Trek Bike Attack in Lenzerheide. Blöd nur, dass die in 2010 gar nicht stattfinden wird. Umbauarbeiten. Nun gut.
Okay, Maxi Avalanche in Flims war ein zweiter Vorschlag vom Dirk. Super Idee. Nur so spät? So lange warten? Oktober?
Nääää, zwischenzeitlich musste da was Anderes her.
Zufällig (oder auch nicht) sprach ich mit Johannes. Johannes sprach vom FRAX. Eine Stunde überlegt: buchen.
Wie das nun ablief, habe ich ja bereits vorab beschrieben (wir hatten 7 Tage gebucht. ging dann aber doch nicht wegen fehlenden Teilnehmern. Option beim 10-Tage Dinges mit einzusteigen. Gesagt. Getan).
Das Rad kommt ins Rollen
Ich wählte die Option in Pfunds am Sonntag einzusteigen.
Da hatten die 10-Tage-Biker schon knapp drei Tage hinter sich.
Mein Tag begann also mit angenehm frühem Aufstehen und einer entspannten Autofahrt nach Pfunds. Dort wartete bereits die Kerstin und lud mich samt Rad in ihr Auto ein. Wenige Kurven weiter wartete dann schon die Truppe, die auch hier ihren Tag beendete.
Hier war die Tagesreise jedoch noch nicht ganz beendet. Wir stiegen in die Autos und fuhren nach S-charl.
Da muss man mal hin. Mehr am Ar.. der Welt geht kaum.
Zunächst schraubt man sich noch eine befestigte Strasse das Tal hinauf. Aus der Strasse wird irgendwann Schotter und man merkt schon, dass es bald ins Nirgendwo endet. Wunderschöne Natur links und recht, viele Wanderer, selten ein Auto.
Ankunft in S-charl. Ich wollte gerade schreiben Ankunft im Ort - aber das wäre mehr als übertrieben. S-charl besteht aus geschätzten fünf Häusern und wird im Winter dicht gemacht. Am Ende des Ortes geht es auch direkt weiter ins Niemandsland.
Hier hatten wir jedoch eine (wirklich nette) Unterkunft. Ja gut, die Betten waren eben Betten. Dafür war das Restaurant hervorragend.
Und das Wetter war auch angenehm und so konnte man sich mal das erste Bier schmecken lassen.
Später wurde aus Bier dann Alienblut (Schnaps aus eingelegter Schafgarbe) und mit wuchsen Hörner. So ist das eben in den Bergen!



Kater am nächsten Tag? Nicht die Spur!
So ganz spurlos ging der Abend nicht an mir vorbei. Ich erinnere mich an diverse Bier, zwei Flaschen Wein mit drei Leuten und 1-3 Alienblut. Gute Nacht.
Aber der Morgen weckte uns mit gar nicht mal so unangenehmen Wetter. Ebenso lockte ein Anstieg weiter das S-charl-Tal hinauf. Ja, das weckt die Lebensgeister! Und der tolle Anblick von wilder Natur entschädigt das frühe Aufstehen allemal. Wirklich eine faszinierende Ecke.

Locker pedaliert man nun das Tal hinauf. 200 Höhenmeter? Mehr? Der gesamte Tag sollte angeblich 1200 Höhenmeter haben. Schon ordentlich und der Tag mit den meisten Höhenmetern. Und die unter verschärften Bedingungen! Aber abwarten.
Nach dem Pedalieren folgte kurzes Schieben bis über den Pass. Man sagte uns, dass hier im Tal auch mal der Bär Bruno gastierte.

Von hier aus folgte der Trail dann wieder recht flowig bergab nach Santa Maria im Val Müstair. Yeah, meine erste echte Abfahrt in diesem Urlaub. Das entschädigte wieder sehr und darauf hatte ich so lange gewartet. Ich war hungrig nach Tiefenmetern!


Details der Abfahrt bekomme ich nur in Teilen zusammen. Ich erinnere mich aber an Flow und tricky Passagen weiter unten. Sehr lässig.
Nach einer Mittagspause sattelten wir dann wieder das Shuttle und es ging hinauf zum Umbrailpass. Schon die Fahrt dorthin ist recht amüsant, da es eine verdammt coole Passstrasse bergauf führt. Und manchmal begegnet man da auch Fahrzeugen an Stellen, an denen Ausweichen recht interessant werden kann.
Eventuell könnt ihr in diesem Link ja den Weg hinauf zum Umbrailpass sehen. Spektakuläre Ecke.
Oben am Pass hiess es dann: Mitfahren oder Mädchen spielen.
Warum? Nun, oben am Pass regnete es.
Und Tommi meinte noch: Wer mitkommt fährt durch Schnee. Wer nicht mit will, der fährt halt mit dem PKW runter.
Ich glaube ja, dass wir allesamt zu feige für Option B (Auto) gewesen sind. Unterwegs habe ich ganz schön oft ans Auto gedacht
Ach ja, als Beweis. 16. August 2010. Sommer!!!



Ohne Worte!
Aber hey, auf der anderen Seite wurde uns ein gigantischer Trail versprochen, hinab auf alten Militärstrassen immer in Richtung Bormio.
Blöd nur, dass ich oben echt durch mit mir und der Welt war. Problematisch war nicht die kurze Hose. Halb so wild (obwohl so nass-kalt dann auch doof wird). Blöder waren eher die verdammt nassen und kalten Finger. Handschuhe wechseln war sinnlos. Die waren auch gleich nass und kalt.
Und die Sicht oben war auch bescheiden.
Noch blöder war allerdings, dass all dies bei einer Abfahrt extrem ätzend ist. Aber da mussten wir nun durch.
Gut war, dass es recht schnell wieder in die Regenzone ging. Also leicht höhere Temperaturen. Das half geringfügig.

Diese Militärstrasse kennt der eine oder andere bestimmt aus diversen Magazine. Umbrailpass gen Bormio. Lovely.
Mit warmen Fingern sicherlich ein Traum. So im Nachhinein aber auch mal gut, sowas bei verschärften Bedingungen zu machen. Fürs nächste Jahr wünsche ich mir aber bitte Sonne und Wärme.
So, unten gab es dann eine Pause (was Trinken und Klamotten wechseln) und das Shuttle. Das Shuttle deswegen, weil wir wieder hinauf auf den Pass fuhren. Nur eben diesmal von der anderen Seite aus. Hier oben nächtigen wir im Tibethaus am Stilfser Joch. Das ist oben am Umbrailpass, nur noch a Stückerl weiter hinauf.

Das Haus steckt ganz oben leicht exponiert. Ansich 'ne coole Lage. Das Haus ist dazu noch rund (was ansich idiotisch ist ... später mehr).
Draussen war es bitterkalt (0-1 Grad), wir hatten nasse Klamotten (glücklicherweise hatte ich nach dem Wäscheservice gefragt) und Hunger .. und Durst. Uns konnte in allen Punkten geholfen werden! Juhuuu.
Bier, Bier, Essen, Bier, Wein (?), Bier, ....., Schnaps.
Insgeheim hatten wir ja ausgemacht, dass wir uns durch die lokalen Schnaps-Spezialitäten verköstigen auf dieser Tour. In S-charl war es Alienblut. Was sollte es hier sein? Bitte keinen falschen Eindruck bekommen - wir haben hier keine dauerhaften Schnapsrunden etabliert. Es ging eher um das Bewahren lokaler Traditionen!
Tommi empfahl den Braulio als ausserordentliche Delikatesse. Ein must-have jeder Tour!
Der Name klingt schon mal echt doof. Der Geschmack ähnelt da aber ganz besonders dem Namen. Ach, der übertrifft den Namen bei Weitem!
Tommi sagte was von Bike-Schuhe und Socken nach einem langen Tag ausquetschen und du hast 'nen Braulio. Na ja, ganz gelogen war es nicht. Lecker. Aber halb so wild.
Ach ja, zwei Worte zum Haus. Wie bitte kann man bitte ein rundes Haus bauen? Die Zimmer sind dementsprechend geschnitten und der Tischler muss sich beim Bettenbau die goldene Nase verdient haben! Denn die waren alle an dem Raum angepasst.
Egal, ich habe super gepennt. Trotz einer Höhe von 2700 Metern über Null.
Der folgende Tag
Am kommenden Tag ging es dann hinab ins Tal.

Und die Autos hinterher/voraus.
Unten im Tal wurde dann wieder aufgesattelt und es ging nach Sulden/Innersulden. Hier mal Google Maps.
In Innersulden wartete eine Gondel, die uns hinauf auf 2610 Meter Höhe bringen sollte. Der Ortler war im Hintergrund zu sehen.
Schön, wozu man doch Gondelstationen benutzen kann.

Hier oben an der Schaubachhütte angekommen hiess es dann mit Muskelkraft 500Hm bis aufs Madritschjoch hinauf auf 31xxm.
Gelegentlich ging Pedalieren, weiter oben im Schnee dann aber nur noch Schieben und schlussendlich Tragen.




Die Strecke war aber ganz okay, da es auch nicht sonderlich kalt war. Und kaum Wolken. Ein toller Tag.

Der Hammer kam aber erst noch in Form einer wirklich epischen Abfahrt. So im Nachhinein kann ich sagen, dass jene wohl die beste Abfahrt des gesamten Trips gewesen ist!
Von hier aus geht es hinab ins Martelltal bis zur Zufallhütte. Das soll jetzt nicht so klingen, als wenn das quasi um die Ecke wäre. Neee, das sind schon mal so um die 900 Tiefenmeter feinster Trail. Oben karg, steil und verblockt. Zwischenzeitlich eine Raserstrecke, dann wieder technische Teile. Verrückt.




Wirklich sehr cool das Ding. Und es ging ja zunächst nur mal bis zur Hütte. Wir mussten dann nochmals mehr als 1000 Tiefenmeter bestreiten. Was heisst wie mussten - ach, wir durften!!


Wenn ich mich recht erinnere, dann gab es hier kurz nach der Pause einen Platten. Tja, einfach zuviel gefuttert
Anschliessend begannen wieder nette Trails, diesmal mehr im Wald. Ich hatte mir ja schon nasse Wurzeln usw gewünscht. Und meine Gebete wurden erhört - Torsten bekam nasse Wurzeln und allerlei anderes Zeugs unter die Pneus.
Irgendwann hatten wir dann mal den Eindruck, dass die Italiener etwas Beton übrig hatten. Auf jeden Fall ein imposanter Eindruck.

Nachfolgend ein paar kniffligere Passagen. Hihi.



Tagesziel war das Vinschgau mit seinen vielen Apfelplantagen. Genaues Ziel war meiner Meinung nach Sankt Pankraz im Ultental.
Aber ihr merkt, so langsam komme ich ins Trudeln.
Auf öffentlichen Wegen war eine gewisse Schräglage beim Radfahrern zu erkennen. Muss an den Äpfeln liegen.
Der Tommi konnte gar beim Bier rückwärts fahren. Pah!



Ich komme nun deswegen ins Trudeln, weil ich gar nicht mehr exakt weiss, ob wir hier noch abends unterwegs waren oder erst einen Tag später.
Ich folge einfach mal den Bildern. Und laut Bildergalerie waren wir hier irgendwo am Allerwertesten. Aber okay. Ich erinnere mich an ein recht ordentliches Hotel mit guten Zimmern.
Abends gab es Pizza/Pasta/Vino .... uuuuuuund ... ganz klar, der harte Kern mal wieder am Tresen. Ein schönes Bild.

Der Weg zum Tresen war aber auch eher lustig. Klar, wir wollten dem Vorsatz mit den einheimischen Spezialitäten folgen. Also mal geschaut, was es denn da so gab.
Braulio? Nääää, doof. Was anderes. Hmm, nix weiter da. Okay, dann irgendwas.
Tommi: Ja, wir nehmen dann irgendsoeinen Apfeldingens .. oder so
Wirt: Was? Irgendeinen scheiss Schnaps bekommt ihr bei mir nicht! Bei mir gibt es was Besonderes
Seinen Worten folgten Taten. Schwuups, schon standen sieben Gläser am Tresen. Er öffnete den (vermutlich geheimen) Kühlschrank und holte eine natürlich nicht etikettierte Flache raus. Rötlich-brauner Inhalt. Mmmmmh?
Er sagte, das Zeug wäre aus Lärchen-Zapfen gemacht (also eingelegt). Fand ich gar nicht mal so schlecht.
Was das Gehirn noch so hergibt.
Ein besserer Titel wäre: und was der T4 noch so hergibt.
Der Tag begann etwas nervend. Wir starteten früh direkt mit dem Shuttle. Okay, das war nicht der nervende Teil.
Der Weg führte uns zum Rabbijoch. Hier ist die Lage nun so, dass ab unten im Tal nur Einheimische mit Sondergenehmigung den Forstweg hinauf befahren dürfen. Aber Tommi ist ja clever und hat da einen Einheimischen organisiert.
Also fuhren wir bis zum Ort im Tal und klemmten den Trailer an einen anderen PKW. Soweit zunächst der Plan.
Ausgemacht war 10:30 Uhr. Na ja, selbst 11:00 Uhr hat der Fahrer dann nicht geschafft. Aber so warteten wir genüsslich in der Sonne. Und dann traf der Fahrer doch noch ein. Wir klemmten den Trailer an seinen T4 und ab ging die Post über eine echt arge Schotterpiste - immer schön bergauf.
So, ursprünglicher Plan war, dass er uns an der letzten Wendemöglichkeit absetzt. Von hier wären es dann noch ca. 600Hm bis zum Gipfel gewesen. Interessanterweise ignorierte Kollege Fahrer aber diese Möglichkeit und gab weiter Stoff. Schweigen machte sich im Bus breit, dann Flüstern, gemischt mit leichter Freude.
Hey, wir sind alle nicht unfit. Aber jeder Höhenmeter im Auto war auch ganz genehm.
Nun wurde die Strasse aber so eng und ultrasteil, dass man hier zu Fuß fast auf die Nase gefallen wäre. Der Fahrer der Fuhre holte nochmals alles aus seiner Kiste .... und wir standen. Auf die Frage, wie er denn nun wenden würde meinte er nur, dass er einfach rückwärts fahren würden.
Wir Dussel - da hätten wir auch selbst drauf kommen können!
Mal im Ernst. Rückwärts wäre ich da nicht mal ohne Trailer runtergekommen. Nun ja, gekonnt ist eben gekonnt

Von hier aus waren es dann aber noch immer so um die 400-450Hm, teilweise schiebend, teils fahrend.


Auf der anderen Seite wartete dann die Haselgruber Hütte mit einer kleinen Stärkung auf uns. Diese Hütte war der erste Barilla-Bunker der Tour. Es gab Pasta ... oder Paste. Paste mit Fleisch oder ohne Fleisch. Hehe.
Im Highspeed Modus ging es hier zunächst mal ein gutes Stück talwärts.


Kurz darauf wurde es mal wieder etwas kniffliger - und noch wesentlich schöner.




Der Trail endete für uns dann im Rabbital in Dimaro.
Nun ja - fast jedenfalls. Tommi wollte uns noch mal eben die Downhill Strecke von Val di Sole zeigen. Die Strecke war noch vor wenigen Tagen/Wochen Austragungsort des 2010er DH Worldcups.
Ich füge an dieser Stelle mal kein Video ein. Aber wer mag, kann sich ja mal das Video auf Freecaster anschauen. Wenn euch zwischenzeitlich der Gedanke kommt, dass es da steil wäre, dann stellt es euch einfach nur noch dreimal so steil vor. Sehr coole Angelegenheit.
Wer die Strecke in Bad Wildbad (bei Pforzheim) kennt, der kennt eine der schlimmsten Strecken. Val di Sole ist ähnlich. Ähnlich steil, nur weniger Steine liegen im Weg. Aber wirklich verdammt steil.




Die lustigen sieben von Val di Sole (Fotograf eingeschlossen)

Unten sind wir dann noch durch den Four-Cross (4X) gefahren. Sah nicht so schlimm aus. Aber gleich am Anfang war da ein fetter Sprung drin, der mich und Rad vermutlich 1cm verkleinert hat. Was bei meiner Bauhöhe schon nicht so einfach ist.
Aber Spaß hat es gemacht.
So, am Abend das übliche Prozedere. Check-In, dabei nach Möglichkeit das erste Bier trinken. Unterhopfung war ein täglicher Begleiter und eine permanente Gefahr. Da musste schnell gegengewirkt werden.
Btw, das Hotel war echt nett in Dimaro.
Danach gesellten wir uns dann in ein Restaurant zur üblichen Pizza/Pasta/Wein und Allerlei (Torsten hatte ein feines Carpaccio und einen ebenso feinen Salat).
Als Nachtisch galt es dann ein Eis in einer scheinbar bekannten Eisdiele zu naschen.
Ich hätte den Trick durchschauen müssen. Die Eisdiele entpuppte sich als lokale Szene-Kneipe. Aber in der Tat - die hatten auch eine Eisbar. Das Eis war super. Keine Frage.
Richtig super waren aber auch Aperol Sprizz im zweiten Gang und noch einer, und noch einer. So oder so ähnlich.
Lokale Schnaps-Spezialitäten waren leider eine Fehlanzeige. Also musste der gute alte Braulio herhalten. Irgendwann gewöhnt man sich an alles und es ging noch eine zweite Runde Braulio. Oder sogar noch eine dritte Runde? Ich glaube fast ja. Juhu.
Der Tag nach der Eisdiele
Der kommende Tag lächelte uns mit einem fantastischen Sonnenschein die Berge hinauf. Heute galt es die Brenta in Angriff zu nehmen.
Für uns folgte erneut ein fantastischer Tag.
Wir starteten den Tag mit einer kurzen Autofahrt bis hin zur Gondel, welche uns hinauf zum Passo del Groste beförderte. Keine Wolke am Himmel, angenehme Temperaturen.
Zunächst lief es schnell etwas Schotterpiste hinab. Aber schon bald folgten wir netten Trails, jedoch mal nicht viel bergab.
Glücklicherweise hielten sich die Massen von Wanderern noch in Grenzen, da wir sehr zeitig gestartet sind. Cool.
Später wurde es dann leicht technischer, aber ebenso verdammt edel.





Nach einer Einkehr schon weit nach Mittag machten wir auf zu einem 500m Anstieg. 400 Höhenmeter konnten dabei recht locker erstrampelt werden.
Als netten Ausgleich zum Anstieg haben wir (die Spitzengruppe) unterwegs noch drei normale Biker mit wesentlich leichterem Material versägt. Mit unseren Bikes nicht so einfach. Aber mit a bisserl Schmalz in den Beinen machbar. Ach, sowas muss auch mal sein.
Oben wartete dann ein Bergsee, welcher vermutlich recht erfrischend gewesen wäre. Aber hey, nackt baden ist in Seen in Italien sowieso verboten. Kein Witz. Glaube ich.


Ab hier folgte noch eine Schiebepassage zum Passo Bregn del Ors, welche aber nach ca. 40 Minuten auch gegessen war. Auf der anderen Seite ging es nur noch bergab.
Blöd war nur, dass hier der ansich einzige gravierende Unfall geschah. Und das noch auf so feige Art und Weise.
Adjutant Jörg bildete mal wieder die Spitze und fuhr vor. Dabei hat er an einer wirklich dämlichen Stelle einen noch dämlicher gespannten Stromzaun nicht gesehen und ihn quasi durchgebissen. Glück im Unglück. Er hat den Draht auf Mundhöhe erwischt. Dabei hat er sich die Lippe aufgerissen und einen schönen Streifen über die Wange zugelegt. Nicht so schön. Ist hoffentlich bald wieder verheilt.
Aber man stelle sich mal vor, der Draht wäre tiefer und hätte sich so auf Höhe Hals niedergelegt. Sagenhaft, Sachen gibts. Vor allen Dingen: welchen Sinn macht ein Draht in der Höhe? Kühe sind keine 3m hoch!
Nun kachelten wir weiter begab - manchmal mit steilen Passagen - in Richtung Einkehrmöglichkeit. Das war auch zwingend notwendig, da mein Flüssigkeitshaushalt quasi trockengelegt war

Auf Asphalt rollte es dann noch ein Stück bergab zum Shuttle und mit diesem dann ins Hotel nach Breguzzo.
Finaaaale - Oleee
Ich kann euch gar nicht sagen, ob es am Abend zuvor wieder lecker Braulio gab. Hmm, es gab auf jeden Fall VINO. Das weiss ich noch, da ich so und mit lautem Ausruf den nächsten Krug fantastischen Hauswein geordert habe. Habe ich so wohl mal im TV gesehen
Der Tag begann mit ca. einer Stunde Shuttle fahren hinauf auf den Passo Tremalzo.
Wer mochte, der konnte nochmals ca. 150Hm bis auf die Spitze meistern. Ich mochte! Und (wenige) andere auch.

Von hier aus kann theoretisch der Gardasee gesehen werden. Also kann man dann, wenn man nicht so komischen Nebel weiter unten hätte. Grrrr.
Dennoch hinab von der Spitze, die anderen eingesackt und ab in die Trails.
Was nun folgte war eine echt krasse Liga.
Der erste Teil gefiel mir sehr gut. Es ging durch den Wald, welcher noch reichlich nass war. Nass waren demzufolge sowohl Wurzeln als auch Steine. Fand ich okay.
Dann folgte eher offenes Gelände und ein wirklich sehr anstrengender Teil.
Der Weg war schmal und bestand quasi nur aus Steinen. Steine in den Größen von Faust bis Kopf. Und irgendeine Seite neben dem Trail zeigte immer ins Tal. Aber so abschüssig, dass man lieber nicht hätte abstürzen sollen.

Wie immer schaut das auf Fotos halb so wild aus. Firlefanz.
Ich kam da nicht immer gut zurecht. Jedenfalls nicht, wenn es schnell wurde. Aber ansonsten schon eine sehr spassige Angelegenheit. Der Trail bestand in Teilen auch aus reinen Steinplatten. Nicht liegend! Senkrecht stehend! Nebeneinander. Haha, lustig.
Zwischenzeitlich auch mal mit heftigen Stufen gespickt, kombiniert mit engen Kurven und losen Steinen. Und umgedreht. Und alles durcheinander.
Nach einer Mittagspause (in Tremosine ?) ging es noch einmal bergauf, um dann den finalen Trail nach Limone zu nehmen.

Hier mal so lustige Steinplatten. Nett, oder?


Dann eine Ecke, die der Johannes auf diesem Bild fein gemeistert hat. Sauber!

Soooo, bla bla, so ging es dann weiter und es war am Ende dann auch nicht sooo schlimm, dass der Trail ein Ende fand
Irgendwann spült es einen dann direkt in Limone raus (wo ich niemals freiwillig Urlaub machen würde! Niemals!)
Es ist vollbracht!

Adäquate Bierglasgrößen!

Fazit? Gibt es nicht.
Bildet euch selbst eine Meinung und macht das nächstes Jahr mal mit!
Fest steht, dass ich dies tun werde. Das war wohl einer der spektakulärsten Urlaube jemals.
Eine irre Woche mit grandiosem Spaß, viel Lachen und richtig netten Menschen (ein paar von denen gehen bald wieder auf Tour - also stay tuned).
Andere Urlaube sind auch super, keine Frage. Und der Vergleich ist schwer.
Aber das war schon schwer beschreiblich. Auch dann, wenn ich zum Schreiben des Textes nun bestimmt vier Stunden benötigt habe und es nun schon um 02:00 Uhr ist. Ab ins Bett.
Kleiner Blick vom Sofa unseres Hotels in Riva.
Hier liess es sich auch nachts um drei noch aushalten, als wir nach reichlich Spass aus dem Nachbarort kamen.

Der Meister himself.

Und tschüss ....
Naaa gut. Nun kann ich euch auch sagen, weswegen wir eigentlich den Trip unternommen haben. Ach, ich zeige es euch lieber
Hier nun meine Manöverkritik.
Ich werde keinen kompletten Tagesbericht schreiben können, da mir ein paar Details fehlen. Nein, wir haben uns nicht mit Alkohol die Gehirnwindungen gerade gezogen. Es liegt eher daran, dass alles so heftig komprimiert in eine Woche gepackt war, dass ich nicht mehr alle Details beisammen bekomme.
Und es fehlen mir auch tolle Fotos von den einzelnen Tagen. Aber ich versuche mich mal so weit wie möglich.
Wie alles began!
Nun, ich glaube darüber bereits berichtet zu haben. Jedenfalls wollte ich im Juli mal wieder an der Mega Avalanche teilnehmen. Ich war auch angemeldet und mehr als bereit. Nur beruflich stand der Aktion ein Projekt im Wege. Schade. Diesmal ging aber das Projekt vor.
Jedenfalls musste ich mir eine Alternativ-Veranstaltung suchen. Das war zunächst mal nicht ganz so einfach, wie sich das der Torsten sich vorgestellt hatte.
Die erste Idee ging in Richtung Trek Bike Attack in Lenzerheide. Blöd nur, dass die in 2010 gar nicht stattfinden wird. Umbauarbeiten. Nun gut.
Okay, Maxi Avalanche in Flims war ein zweiter Vorschlag vom Dirk. Super Idee. Nur so spät? So lange warten? Oktober?
Nääää, zwischenzeitlich musste da was Anderes her.
Zufällig (oder auch nicht) sprach ich mit Johannes. Johannes sprach vom FRAX. Eine Stunde überlegt: buchen.
Wie das nun ablief, habe ich ja bereits vorab beschrieben (wir hatten 7 Tage gebucht. ging dann aber doch nicht wegen fehlenden Teilnehmern. Option beim 10-Tage Dinges mit einzusteigen. Gesagt. Getan).
Das Rad kommt ins Rollen
Ich wählte die Option in Pfunds am Sonntag einzusteigen.
Da hatten die 10-Tage-Biker schon knapp drei Tage hinter sich.
Mein Tag begann also mit angenehm frühem Aufstehen und einer entspannten Autofahrt nach Pfunds. Dort wartete bereits die Kerstin und lud mich samt Rad in ihr Auto ein. Wenige Kurven weiter wartete dann schon die Truppe, die auch hier ihren Tag beendete.
Hier war die Tagesreise jedoch noch nicht ganz beendet. Wir stiegen in die Autos und fuhren nach S-charl.
Da muss man mal hin. Mehr am Ar.. der Welt geht kaum.
Zunächst schraubt man sich noch eine befestigte Strasse das Tal hinauf. Aus der Strasse wird irgendwann Schotter und man merkt schon, dass es bald ins Nirgendwo endet. Wunderschöne Natur links und recht, viele Wanderer, selten ein Auto.
Ankunft in S-charl. Ich wollte gerade schreiben Ankunft im Ort - aber das wäre mehr als übertrieben. S-charl besteht aus geschätzten fünf Häusern und wird im Winter dicht gemacht. Am Ende des Ortes geht es auch direkt weiter ins Niemandsland.
Hier hatten wir jedoch eine (wirklich nette) Unterkunft. Ja gut, die Betten waren eben Betten. Dafür war das Restaurant hervorragend.
Und das Wetter war auch angenehm und so konnte man sich mal das erste Bier schmecken lassen.
Später wurde aus Bier dann Alienblut (Schnaps aus eingelegter Schafgarbe) und mit wuchsen Hörner. So ist das eben in den Bergen!
Kater am nächsten Tag? Nicht die Spur!
So ganz spurlos ging der Abend nicht an mir vorbei. Ich erinnere mich an diverse Bier, zwei Flaschen Wein mit drei Leuten und 1-3 Alienblut. Gute Nacht.
Aber der Morgen weckte uns mit gar nicht mal so unangenehmen Wetter. Ebenso lockte ein Anstieg weiter das S-charl-Tal hinauf. Ja, das weckt die Lebensgeister! Und der tolle Anblick von wilder Natur entschädigt das frühe Aufstehen allemal. Wirklich eine faszinierende Ecke.
Locker pedaliert man nun das Tal hinauf. 200 Höhenmeter? Mehr? Der gesamte Tag sollte angeblich 1200 Höhenmeter haben. Schon ordentlich und der Tag mit den meisten Höhenmetern. Und die unter verschärften Bedingungen! Aber abwarten.
Nach dem Pedalieren folgte kurzes Schieben bis über den Pass. Man sagte uns, dass hier im Tal auch mal der Bär Bruno gastierte.
Von hier aus folgte der Trail dann wieder recht flowig bergab nach Santa Maria im Val Müstair. Yeah, meine erste echte Abfahrt in diesem Urlaub. Das entschädigte wieder sehr und darauf hatte ich so lange gewartet. Ich war hungrig nach Tiefenmetern!
Details der Abfahrt bekomme ich nur in Teilen zusammen. Ich erinnere mich aber an Flow und tricky Passagen weiter unten. Sehr lässig.
Nach einer Mittagspause sattelten wir dann wieder das Shuttle und es ging hinauf zum Umbrailpass. Schon die Fahrt dorthin ist recht amüsant, da es eine verdammt coole Passstrasse bergauf führt. Und manchmal begegnet man da auch Fahrzeugen an Stellen, an denen Ausweichen recht interessant werden kann.
Eventuell könnt ihr in diesem Link ja den Weg hinauf zum Umbrailpass sehen. Spektakuläre Ecke.
Oben am Pass hiess es dann: Mitfahren oder Mädchen spielen.
Warum? Nun, oben am Pass regnete es.
Und Tommi meinte noch: Wer mitkommt fährt durch Schnee. Wer nicht mit will, der fährt halt mit dem PKW runter.
Ich glaube ja, dass wir allesamt zu feige für Option B (Auto) gewesen sind. Unterwegs habe ich ganz schön oft ans Auto gedacht
Ach ja, als Beweis. 16. August 2010. Sommer!!!
Ohne Worte!
Aber hey, auf der anderen Seite wurde uns ein gigantischer Trail versprochen, hinab auf alten Militärstrassen immer in Richtung Bormio.
Blöd nur, dass ich oben echt durch mit mir und der Welt war. Problematisch war nicht die kurze Hose. Halb so wild (obwohl so nass-kalt dann auch doof wird). Blöder waren eher die verdammt nassen und kalten Finger. Handschuhe wechseln war sinnlos. Die waren auch gleich nass und kalt.
Und die Sicht oben war auch bescheiden.
Noch blöder war allerdings, dass all dies bei einer Abfahrt extrem ätzend ist. Aber da mussten wir nun durch.
Gut war, dass es recht schnell wieder in die Regenzone ging. Also leicht höhere Temperaturen. Das half geringfügig.
Diese Militärstrasse kennt der eine oder andere bestimmt aus diversen Magazine. Umbrailpass gen Bormio. Lovely.
Mit warmen Fingern sicherlich ein Traum. So im Nachhinein aber auch mal gut, sowas bei verschärften Bedingungen zu machen. Fürs nächste Jahr wünsche ich mir aber bitte Sonne und Wärme.
So, unten gab es dann eine Pause (was Trinken und Klamotten wechseln) und das Shuttle. Das Shuttle deswegen, weil wir wieder hinauf auf den Pass fuhren. Nur eben diesmal von der anderen Seite aus. Hier oben nächtigen wir im Tibethaus am Stilfser Joch. Das ist oben am Umbrailpass, nur noch a Stückerl weiter hinauf.
Das Haus steckt ganz oben leicht exponiert. Ansich 'ne coole Lage. Das Haus ist dazu noch rund (was ansich idiotisch ist ... später mehr).
Draussen war es bitterkalt (0-1 Grad), wir hatten nasse Klamotten (glücklicherweise hatte ich nach dem Wäscheservice gefragt) und Hunger .. und Durst. Uns konnte in allen Punkten geholfen werden! Juhuuu.
Bier, Bier, Essen, Bier, Wein (?), Bier, ....., Schnaps.
Insgeheim hatten wir ja ausgemacht, dass wir uns durch die lokalen Schnaps-Spezialitäten verköstigen auf dieser Tour. In S-charl war es Alienblut. Was sollte es hier sein? Bitte keinen falschen Eindruck bekommen - wir haben hier keine dauerhaften Schnapsrunden etabliert. Es ging eher um das Bewahren lokaler Traditionen!
Tommi empfahl den Braulio als ausserordentliche Delikatesse. Ein must-have jeder Tour!
Der Name klingt schon mal echt doof. Der Geschmack ähnelt da aber ganz besonders dem Namen. Ach, der übertrifft den Namen bei Weitem!
Tommi sagte was von Bike-Schuhe und Socken nach einem langen Tag ausquetschen und du hast 'nen Braulio. Na ja, ganz gelogen war es nicht. Lecker. Aber halb so wild.
Ach ja, zwei Worte zum Haus. Wie bitte kann man bitte ein rundes Haus bauen? Die Zimmer sind dementsprechend geschnitten und der Tischler muss sich beim Bettenbau die goldene Nase verdient haben! Denn die waren alle an dem Raum angepasst.
Egal, ich habe super gepennt. Trotz einer Höhe von 2700 Metern über Null.
Der folgende Tag
Am kommenden Tag ging es dann hinab ins Tal.
Und die Autos hinterher/voraus.
Unten im Tal wurde dann wieder aufgesattelt und es ging nach Sulden/Innersulden. Hier mal Google Maps.
In Innersulden wartete eine Gondel, die uns hinauf auf 2610 Meter Höhe bringen sollte. Der Ortler war im Hintergrund zu sehen.
Schön, wozu man doch Gondelstationen benutzen kann.
Hier oben an der Schaubachhütte angekommen hiess es dann mit Muskelkraft 500Hm bis aufs Madritschjoch hinauf auf 31xxm.
Gelegentlich ging Pedalieren, weiter oben im Schnee dann aber nur noch Schieben und schlussendlich Tragen.
Die Strecke war aber ganz okay, da es auch nicht sonderlich kalt war. Und kaum Wolken. Ein toller Tag.
Der Hammer kam aber erst noch in Form einer wirklich epischen Abfahrt. So im Nachhinein kann ich sagen, dass jene wohl die beste Abfahrt des gesamten Trips gewesen ist!
Von hier aus geht es hinab ins Martelltal bis zur Zufallhütte. Das soll jetzt nicht so klingen, als wenn das quasi um die Ecke wäre. Neee, das sind schon mal so um die 900 Tiefenmeter feinster Trail. Oben karg, steil und verblockt. Zwischenzeitlich eine Raserstrecke, dann wieder technische Teile. Verrückt.
Wirklich sehr cool das Ding. Und es ging ja zunächst nur mal bis zur Hütte. Wir mussten dann nochmals mehr als 1000 Tiefenmeter bestreiten. Was heisst wie mussten - ach, wir durften!!
Wenn ich mich recht erinnere, dann gab es hier kurz nach der Pause einen Platten. Tja, einfach zuviel gefuttert
Anschliessend begannen wieder nette Trails, diesmal mehr im Wald. Ich hatte mir ja schon nasse Wurzeln usw gewünscht. Und meine Gebete wurden erhört - Torsten bekam nasse Wurzeln und allerlei anderes Zeugs unter die Pneus.
Irgendwann hatten wir dann mal den Eindruck, dass die Italiener etwas Beton übrig hatten. Auf jeden Fall ein imposanter Eindruck.
Nachfolgend ein paar kniffligere Passagen. Hihi.
Tagesziel war das Vinschgau mit seinen vielen Apfelplantagen. Genaues Ziel war meiner Meinung nach Sankt Pankraz im Ultental.
Aber ihr merkt, so langsam komme ich ins Trudeln.
Auf öffentlichen Wegen war eine gewisse Schräglage beim Radfahrern zu erkennen. Muss an den Äpfeln liegen.
Der Tommi konnte gar beim Bier rückwärts fahren. Pah!
Ich komme nun deswegen ins Trudeln, weil ich gar nicht mehr exakt weiss, ob wir hier noch abends unterwegs waren oder erst einen Tag später.
Ich folge einfach mal den Bildern. Und laut Bildergalerie waren wir hier irgendwo am Allerwertesten. Aber okay. Ich erinnere mich an ein recht ordentliches Hotel mit guten Zimmern.
Abends gab es Pizza/Pasta/Vino .... uuuuuuund ... ganz klar, der harte Kern mal wieder am Tresen. Ein schönes Bild.
Der Weg zum Tresen war aber auch eher lustig. Klar, wir wollten dem Vorsatz mit den einheimischen Spezialitäten folgen. Also mal geschaut, was es denn da so gab.
Braulio? Nääää, doof. Was anderes. Hmm, nix weiter da. Okay, dann irgendwas.
Tommi: Ja, wir nehmen dann irgendsoeinen Apfeldingens .. oder so
Wirt: Was? Irgendeinen scheiss Schnaps bekommt ihr bei mir nicht! Bei mir gibt es was Besonderes
Seinen Worten folgten Taten. Schwuups, schon standen sieben Gläser am Tresen. Er öffnete den (vermutlich geheimen) Kühlschrank und holte eine natürlich nicht etikettierte Flache raus. Rötlich-brauner Inhalt. Mmmmmh?
Er sagte, das Zeug wäre aus Lärchen-Zapfen gemacht (also eingelegt). Fand ich gar nicht mal so schlecht.
Was das Gehirn noch so hergibt.
Ein besserer Titel wäre: und was der T4 noch so hergibt.
Der Tag begann etwas nervend. Wir starteten früh direkt mit dem Shuttle. Okay, das war nicht der nervende Teil.
Der Weg führte uns zum Rabbijoch. Hier ist die Lage nun so, dass ab unten im Tal nur Einheimische mit Sondergenehmigung den Forstweg hinauf befahren dürfen. Aber Tommi ist ja clever und hat da einen Einheimischen organisiert.
Also fuhren wir bis zum Ort im Tal und klemmten den Trailer an einen anderen PKW. Soweit zunächst der Plan.
Ausgemacht war 10:30 Uhr. Na ja, selbst 11:00 Uhr hat der Fahrer dann nicht geschafft. Aber so warteten wir genüsslich in der Sonne. Und dann traf der Fahrer doch noch ein. Wir klemmten den Trailer an seinen T4 und ab ging die Post über eine echt arge Schotterpiste - immer schön bergauf.
So, ursprünglicher Plan war, dass er uns an der letzten Wendemöglichkeit absetzt. Von hier wären es dann noch ca. 600Hm bis zum Gipfel gewesen. Interessanterweise ignorierte Kollege Fahrer aber diese Möglichkeit und gab weiter Stoff. Schweigen machte sich im Bus breit, dann Flüstern, gemischt mit leichter Freude.
Hey, wir sind alle nicht unfit. Aber jeder Höhenmeter im Auto war auch ganz genehm.
Nun wurde die Strasse aber so eng und ultrasteil, dass man hier zu Fuß fast auf die Nase gefallen wäre. Der Fahrer der Fuhre holte nochmals alles aus seiner Kiste .... und wir standen. Auf die Frage, wie er denn nun wenden würde meinte er nur, dass er einfach rückwärts fahren würden.
Wir Dussel - da hätten wir auch selbst drauf kommen können!
Mal im Ernst. Rückwärts wäre ich da nicht mal ohne Trailer runtergekommen. Nun ja, gekonnt ist eben gekonnt
Von hier aus waren es dann aber noch immer so um die 400-450Hm, teilweise schiebend, teils fahrend.
Auf der anderen Seite wartete dann die Haselgruber Hütte mit einer kleinen Stärkung auf uns. Diese Hütte war der erste Barilla-Bunker der Tour. Es gab Pasta ... oder Paste. Paste mit Fleisch oder ohne Fleisch. Hehe.
Im Highspeed Modus ging es hier zunächst mal ein gutes Stück talwärts.
Kurz darauf wurde es mal wieder etwas kniffliger - und noch wesentlich schöner.
Der Trail endete für uns dann im Rabbital in Dimaro.
Nun ja - fast jedenfalls. Tommi wollte uns noch mal eben die Downhill Strecke von Val di Sole zeigen. Die Strecke war noch vor wenigen Tagen/Wochen Austragungsort des 2010er DH Worldcups.
Ich füge an dieser Stelle mal kein Video ein. Aber wer mag, kann sich ja mal das Video auf Freecaster anschauen. Wenn euch zwischenzeitlich der Gedanke kommt, dass es da steil wäre, dann stellt es euch einfach nur noch dreimal so steil vor. Sehr coole Angelegenheit.
Wer die Strecke in Bad Wildbad (bei Pforzheim) kennt, der kennt eine der schlimmsten Strecken. Val di Sole ist ähnlich. Ähnlich steil, nur weniger Steine liegen im Weg. Aber wirklich verdammt steil.
Die lustigen sieben von Val di Sole (Fotograf eingeschlossen)
Unten sind wir dann noch durch den Four-Cross (4X) gefahren. Sah nicht so schlimm aus. Aber gleich am Anfang war da ein fetter Sprung drin, der mich und Rad vermutlich 1cm verkleinert hat. Was bei meiner Bauhöhe schon nicht so einfach ist.
Aber Spaß hat es gemacht.
So, am Abend das übliche Prozedere. Check-In, dabei nach Möglichkeit das erste Bier trinken. Unterhopfung war ein täglicher Begleiter und eine permanente Gefahr. Da musste schnell gegengewirkt werden.
Btw, das Hotel war echt nett in Dimaro.
Danach gesellten wir uns dann in ein Restaurant zur üblichen Pizza/Pasta/Wein und Allerlei (Torsten hatte ein feines Carpaccio und einen ebenso feinen Salat).
Als Nachtisch galt es dann ein Eis in einer scheinbar bekannten Eisdiele zu naschen.
Ich hätte den Trick durchschauen müssen. Die Eisdiele entpuppte sich als lokale Szene-Kneipe. Aber in der Tat - die hatten auch eine Eisbar. Das Eis war super. Keine Frage.
Richtig super waren aber auch Aperol Sprizz im zweiten Gang und noch einer, und noch einer. So oder so ähnlich.
Lokale Schnaps-Spezialitäten waren leider eine Fehlanzeige. Also musste der gute alte Braulio herhalten. Irgendwann gewöhnt man sich an alles und es ging noch eine zweite Runde Braulio. Oder sogar noch eine dritte Runde? Ich glaube fast ja. Juhu.
Der Tag nach der Eisdiele
Der kommende Tag lächelte uns mit einem fantastischen Sonnenschein die Berge hinauf. Heute galt es die Brenta in Angriff zu nehmen.
Für uns folgte erneut ein fantastischer Tag.
Wir starteten den Tag mit einer kurzen Autofahrt bis hin zur Gondel, welche uns hinauf zum Passo del Groste beförderte. Keine Wolke am Himmel, angenehme Temperaturen.
Zunächst lief es schnell etwas Schotterpiste hinab. Aber schon bald folgten wir netten Trails, jedoch mal nicht viel bergab.
Glücklicherweise hielten sich die Massen von Wanderern noch in Grenzen, da wir sehr zeitig gestartet sind. Cool.
Später wurde es dann leicht technischer, aber ebenso verdammt edel.
Nach einer Einkehr schon weit nach Mittag machten wir auf zu einem 500m Anstieg. 400 Höhenmeter konnten dabei recht locker erstrampelt werden.
Als netten Ausgleich zum Anstieg haben wir (die Spitzengruppe) unterwegs noch drei normale Biker mit wesentlich leichterem Material versägt. Mit unseren Bikes nicht so einfach. Aber mit a bisserl Schmalz in den Beinen machbar. Ach, sowas muss auch mal sein.
Oben wartete dann ein Bergsee, welcher vermutlich recht erfrischend gewesen wäre. Aber hey, nackt baden ist in Seen in Italien sowieso verboten. Kein Witz. Glaube ich.
Ab hier folgte noch eine Schiebepassage zum Passo Bregn del Ors, welche aber nach ca. 40 Minuten auch gegessen war. Auf der anderen Seite ging es nur noch bergab.
Blöd war nur, dass hier der ansich einzige gravierende Unfall geschah. Und das noch auf so feige Art und Weise.
Adjutant Jörg bildete mal wieder die Spitze und fuhr vor. Dabei hat er an einer wirklich dämlichen Stelle einen noch dämlicher gespannten Stromzaun nicht gesehen und ihn quasi durchgebissen. Glück im Unglück. Er hat den Draht auf Mundhöhe erwischt. Dabei hat er sich die Lippe aufgerissen und einen schönen Streifen über die Wange zugelegt. Nicht so schön. Ist hoffentlich bald wieder verheilt.
Aber man stelle sich mal vor, der Draht wäre tiefer und hätte sich so auf Höhe Hals niedergelegt. Sagenhaft, Sachen gibts. Vor allen Dingen: welchen Sinn macht ein Draht in der Höhe? Kühe sind keine 3m hoch!
Nun kachelten wir weiter begab - manchmal mit steilen Passagen - in Richtung Einkehrmöglichkeit. Das war auch zwingend notwendig, da mein Flüssigkeitshaushalt quasi trockengelegt war
Auf Asphalt rollte es dann noch ein Stück bergab zum Shuttle und mit diesem dann ins Hotel nach Breguzzo.
Finaaaale - Oleee
Ich kann euch gar nicht sagen, ob es am Abend zuvor wieder lecker Braulio gab. Hmm, es gab auf jeden Fall VINO. Das weiss ich noch, da ich so und mit lautem Ausruf den nächsten Krug fantastischen Hauswein geordert habe. Habe ich so wohl mal im TV gesehen
Der Tag begann mit ca. einer Stunde Shuttle fahren hinauf auf den Passo Tremalzo.
Wer mochte, der konnte nochmals ca. 150Hm bis auf die Spitze meistern. Ich mochte! Und (wenige) andere auch.
Von hier aus kann theoretisch der Gardasee gesehen werden. Also kann man dann, wenn man nicht so komischen Nebel weiter unten hätte. Grrrr.
Dennoch hinab von der Spitze, die anderen eingesackt und ab in die Trails.
Was nun folgte war eine echt krasse Liga.
Der erste Teil gefiel mir sehr gut. Es ging durch den Wald, welcher noch reichlich nass war. Nass waren demzufolge sowohl Wurzeln als auch Steine. Fand ich okay.
Dann folgte eher offenes Gelände und ein wirklich sehr anstrengender Teil.
Der Weg war schmal und bestand quasi nur aus Steinen. Steine in den Größen von Faust bis Kopf. Und irgendeine Seite neben dem Trail zeigte immer ins Tal. Aber so abschüssig, dass man lieber nicht hätte abstürzen sollen.
Wie immer schaut das auf Fotos halb so wild aus. Firlefanz.
Ich kam da nicht immer gut zurecht. Jedenfalls nicht, wenn es schnell wurde. Aber ansonsten schon eine sehr spassige Angelegenheit. Der Trail bestand in Teilen auch aus reinen Steinplatten. Nicht liegend! Senkrecht stehend! Nebeneinander. Haha, lustig.
Zwischenzeitlich auch mal mit heftigen Stufen gespickt, kombiniert mit engen Kurven und losen Steinen. Und umgedreht. Und alles durcheinander.
Nach einer Mittagspause (in Tremosine ?) ging es noch einmal bergauf, um dann den finalen Trail nach Limone zu nehmen.
Hier mal so lustige Steinplatten. Nett, oder?
Dann eine Ecke, die der Johannes auf diesem Bild fein gemeistert hat. Sauber!
Soooo, bla bla, so ging es dann weiter und es war am Ende dann auch nicht sooo schlimm, dass der Trail ein Ende fand
Irgendwann spült es einen dann direkt in Limone raus (wo ich niemals freiwillig Urlaub machen würde! Niemals!)
Es ist vollbracht!
Adäquate Bierglasgrößen!
Fazit? Gibt es nicht.
Bildet euch selbst eine Meinung und macht das nächstes Jahr mal mit!
Fest steht, dass ich dies tun werde. Das war wohl einer der spektakulärsten Urlaube jemals.
Eine irre Woche mit grandiosem Spaß, viel Lachen und richtig netten Menschen (ein paar von denen gehen bald wieder auf Tour - also stay tuned).
Andere Urlaube sind auch super, keine Frage. Und der Vergleich ist schwer.
Aber das war schon schwer beschreiblich. Auch dann, wenn ich zum Schreiben des Textes nun bestimmt vier Stunden benötigt habe und es nun schon um 02:00 Uhr ist. Ab ins Bett.
Kleiner Blick vom Sofa unseres Hotels in Riva.
Hier liess es sich auch nachts um drei noch aushalten, als wir nach reichlich Spass aus dem Nachbarort kamen.
Der Meister himself.
Und tschüss ....
Naaa gut. Nun kann ich euch auch sagen, weswegen wir eigentlich den Trip unternommen haben. Ach, ich zeige es euch lieber
Erst hatte ich ja vermutet, dass ich heute zurück vom Urlaub bin. So kann man sich irren. Denn ich bin bereits seit gestern zurück.
Aber das ist auch okay so, denn ich bin total platt.
Daher gibt es auch nur eine kurze Manöverkritik. Mehr folgt dann später.
Wie im Beitrag zuvor geschrieben, habe ich einen Freeride Alpencross mitgemacht. Und ich sage nur: ultra-mega-spektakulär.
Leider habe ich aktuell noch ein Loch im Sprachgebrauch, denn mir fehlen noch die richtigen Worte zur adäquaten Beschreibung dieser einen Woche.
Vermutlich benötige ich noch ein paar Tage, um alle Eindrücke zu verarbeiten und niederzuschreiben. Aber mehr Infos folgen. Versprochen.
Kurzum kann ich sagen, dass es wohl eine der besten Trips war, die ich so mitgemacht habe. Total irre und mehr als empfehlenswert
Aber das ist auch okay so, denn ich bin total platt.
Daher gibt es auch nur eine kurze Manöverkritik. Mehr folgt dann später.
Wie im Beitrag zuvor geschrieben, habe ich einen Freeride Alpencross mitgemacht. Und ich sage nur: ultra-mega-spektakulär.
Leider habe ich aktuell noch ein Loch im Sprachgebrauch, denn mir fehlen noch die richtigen Worte zur adäquaten Beschreibung dieser einen Woche.
Vermutlich benötige ich noch ein paar Tage, um alle Eindrücke zu verarbeiten und niederzuschreiben. Aber mehr Infos folgen. Versprochen.
Kurzum kann ich sagen, dass es wohl eine der besten Trips war, die ich so mitgemacht habe. Total irre und mehr als empfehlenswert
Huch, beinahe hätte ich die Erlebnisse vom dritten Tag vergessen niederzuschreiben.
Nach unserem gemeinsamen ersten Tag (und meinem zweiten Tag) waren wir irgendwie leich gerädert (schönes Wortspiel) und so richtig warm wurden wir nicht. Aber was soll es auch, es war ohnehin der letzte Tag. So packten wir schnell die Klamotten ins Auto (gegen 10 Uhr musste das Zimmer verlassen sein) und starteten zur letzten Runde in Saalbach-Hinterglemm. Schnell nach Saalbach pedaliert und ab auf den Schattberg gen Hackelbergtrail.
Dort liessen wir es dann auch gleich richtig fliegen ..... und peng ... ein (Kindskopf) großer Stein flog mit an den Rahmen. Klang schon recht heftig, aber weiter ging die Jagd. Nur irgendwann musste ich dann wieder Pedalieren und das klappte nur so sehr bedingt. Da hatte ich mir nun in der Tat die einzig offensichtliche Schwachstelle an der Hammerschmidt Getriebekurbel abgerissen. Und zwar die Zugaufnahme zur Schaltung zwischen den beiden Gängen.
Anbei mal die Stelle, die ich meine.

Es ist diese kleine Plastikhalterung, in die der Zug eingelegt wird.
Problem: nicht flexibel und aus Plastik. Und steht etwas hervor. Designfehler. Oder einfach Raum für innovative Zulieferer.
Sehr blöd ist auch, dass ohne Zug immer der Overdrive eingelegt ist. Ansich nicht so schlimm, ist eben nur anstrengend.
In diesem Modus wurde dann auch der Rest des Tages verbracht. Wir fuhren die Runde zu Ende. Anschliessend gondelten wir nochmals auf der anderen Talseite hinauf und besuchten einen meiner Lieblingstrails, welcher, was für ein Glück, am Spielberghaus endet. Dort sind wir dann zu einer Runde Hallo sagen und einer kleinen Mahlzeit eingekehrt.
Sehr entspannt das alles, wenn einem noch die Sonne auf den Pelz brennt.
Nach der Pause dann den Rest des Trails hinab ins Tal, kurz die Bikes abgespritzt und zurück nach Hinterglemm geradelt.
Sachen ins Auto und ab unter die Dusche.
Dabei mussten wir feststellen, dass unser Hotel über eine HAMMER!!!! Saunalandschaft verfügt. Sagenhaft, dass wir das erst jetzt entdeckt haben. Man stelle sich nur vor, was man da am Wochenende zuvor bei dem miesen Wetter an Zeit hätte verplämpern können.
Wieder in der flachen Heimat angekommen, musste ich doch glatt mal die Hammerschmidt fixen. Nur wie machen?
Ganz blöde war ja nun auch, dass nicht nur einfach diese Zugführung abgerissen wurde. Nein, die hat auch gleich noch eine der Befestigungsschrauben mit ins Nirvana gerissen. Und zwar so, dass der Kopf ab war und der Rest noch im Bauteil steckte. Gaaaaanz grosses Tennis. Und wir sprechen hier von einer filigranen Schraube. Designfehler hoch fünf - da kommt mir echt die Galle hoch. Aber es lässt auch Raum für Bastelei.
Also habe ich mir einen 1,5mm Stahlbohrer besorgt, das Getriebe auseinander genommen und den restlichen Schraubenkörper rausgedreht. Klappte gut. Fein.
Nun der Ersatz der Zugführung. Der Johannes hatte da schon das Teil an seinem Rad, welches nun auch mein Rad schmücken sollte.
Das Teil ist handmade in Germany und hat auch noch einen coolen Namen: der Hammer-Commander von Reset Racing. Den Jungs also eine Mail geschrieben, dass ich das Teil haben will (von denen kam auch der Tipp mit dem 1,5mm Bohrer). Geld überwiesen, einen Tag gewartet ... und et voila ... heute kam das Teil an.
So sieht das dann aus


Metall, eng abschliessend mit dem Getriebekörper und der Clou: eine flexible Langlochhülse, in der der Zug flexibel arbeiten kann.
Schematisch so dargestellt

Der Ein/Anbau ging dann auch überschaubar flott und das sieht so auch wesentlich eleganter aus.
Torsten ist begeistert
Nach unserem gemeinsamen ersten Tag (und meinem zweiten Tag) waren wir irgendwie leich gerädert (schönes Wortspiel) und so richtig warm wurden wir nicht. Aber was soll es auch, es war ohnehin der letzte Tag. So packten wir schnell die Klamotten ins Auto (gegen 10 Uhr musste das Zimmer verlassen sein) und starteten zur letzten Runde in Saalbach-Hinterglemm. Schnell nach Saalbach pedaliert und ab auf den Schattberg gen Hackelbergtrail.
Dort liessen wir es dann auch gleich richtig fliegen ..... und peng ... ein (Kindskopf) großer Stein flog mit an den Rahmen. Klang schon recht heftig, aber weiter ging die Jagd. Nur irgendwann musste ich dann wieder Pedalieren und das klappte nur so sehr bedingt. Da hatte ich mir nun in der Tat die einzig offensichtliche Schwachstelle an der Hammerschmidt Getriebekurbel abgerissen. Und zwar die Zugaufnahme zur Schaltung zwischen den beiden Gängen.
Anbei mal die Stelle, die ich meine.
Es ist diese kleine Plastikhalterung, in die der Zug eingelegt wird.
Problem: nicht flexibel und aus Plastik. Und steht etwas hervor. Designfehler. Oder einfach Raum für innovative Zulieferer.
Sehr blöd ist auch, dass ohne Zug immer der Overdrive eingelegt ist. Ansich nicht so schlimm, ist eben nur anstrengend.
In diesem Modus wurde dann auch der Rest des Tages verbracht. Wir fuhren die Runde zu Ende. Anschliessend gondelten wir nochmals auf der anderen Talseite hinauf und besuchten einen meiner Lieblingstrails, welcher, was für ein Glück, am Spielberghaus endet. Dort sind wir dann zu einer Runde Hallo sagen und einer kleinen Mahlzeit eingekehrt.
Sehr entspannt das alles, wenn einem noch die Sonne auf den Pelz brennt.
Nach der Pause dann den Rest des Trails hinab ins Tal, kurz die Bikes abgespritzt und zurück nach Hinterglemm geradelt.
Sachen ins Auto und ab unter die Dusche.
Dabei mussten wir feststellen, dass unser Hotel über eine HAMMER!!!! Saunalandschaft verfügt. Sagenhaft, dass wir das erst jetzt entdeckt haben. Man stelle sich nur vor, was man da am Wochenende zuvor bei dem miesen Wetter an Zeit hätte verplämpern können.
Wieder in der flachen Heimat angekommen, musste ich doch glatt mal die Hammerschmidt fixen. Nur wie machen?
Ganz blöde war ja nun auch, dass nicht nur einfach diese Zugführung abgerissen wurde. Nein, die hat auch gleich noch eine der Befestigungsschrauben mit ins Nirvana gerissen. Und zwar so, dass der Kopf ab war und der Rest noch im Bauteil steckte. Gaaaaanz grosses Tennis. Und wir sprechen hier von einer filigranen Schraube. Designfehler hoch fünf - da kommt mir echt die Galle hoch. Aber es lässt auch Raum für Bastelei.
Also habe ich mir einen 1,5mm Stahlbohrer besorgt, das Getriebe auseinander genommen und den restlichen Schraubenkörper rausgedreht. Klappte gut. Fein.
Nun der Ersatz der Zugführung. Der Johannes hatte da schon das Teil an seinem Rad, welches nun auch mein Rad schmücken sollte.
Das Teil ist handmade in Germany und hat auch noch einen coolen Namen: der Hammer-Commander von Reset Racing. Den Jungs also eine Mail geschrieben, dass ich das Teil haben will (von denen kam auch der Tipp mit dem 1,5mm Bohrer). Geld überwiesen, einen Tag gewartet ... und et voila ... heute kam das Teil an.
So sieht das dann aus
Metall, eng abschliessend mit dem Getriebekörper und der Clou: eine flexible Langlochhülse, in der der Zug flexibel arbeiten kann.
Schematisch so dargestellt
Der Ein/Anbau ging dann auch überschaubar flott und das sieht so auch wesentlich eleganter aus.
Torsten ist begeistert
Am Abend meines ersten Tages traf dann auch Johannes ein. Der ist noch etwas verrückter und hat sich am Freitag nach Feierabend aus Frankfurt nach Saalbach begeben. So gegen 23:00 Uhr war er dann auch da.
Dann noch schnell die Sachen sortiert und mit einer gewissen Vorfreude auf den nächsten Tag betteten wir uns im eindeutig zu harten Hotelbett.
Dementsprechend schlecht habe ich auch geschlafen. Und ebenso schwierig kam ich am Samstag in Gang.
Aber, Trödelei war fehl am Platz. Denn wir wollten mal wieder zum Wildkogel. Gedacht, gesagt, getan. Auto gesattelt und ab die Post.
Der Wildkogel zeigte sich von seiner absolut besten Seite. Klar, verglichen mit den Regenwetter von vor einer Woche, war das auch nicht so schwer. Also durften wir die Trails bei angenehmen Witterungsverhältnissen bereisen. Fantastisch.
Zugegeben, im Wald war es meist etwas feucht. Aber ganz leicht feuchter Waldboden verschafft einen guten Grip.
Nach drei netten Runden waren wir dann auch schon gut dabei und freuten uns auf die abschliessend Tour: die Tour über das Gipfelkreuz.
Diese Tour habe ich sicherlich schon breit beschrieben - ich könnte es auch jetzt wieder - aber lassen wir es mal dabei. Muss ja nicht jeder mitmachen das Ding. Umso mehr Platz für uns
Man muss sein Rad eben bis auf den Gipfel wuchten. Ich habe mein Rad schon einmal getragen. Stellte sich aber als blöd heraus, weil Schieben auch noch super klappt. Und auf 2000m Höhe muss man sich ja nicht komplett verausgaben.
In der Tat waren oben am Kreuz noch mehr Biker. Nur eben ohne ihre Bikes. Die wurden unten am Fuss des Gipfels stehen gelassen. Tzzz, Anfänger.
Somit waren wir mal wieder ganz alleine unterwegs. Obwohl, fast gelogen. Mitten im Nirgendwo tauchten zwei Trial-Motorrad-Fahrer auf. Die hatten auch ihren Spaß, daran bestand kein Zweifel. Johannes hatte auch gleich die richtige Frage an mich, die ich auch nur so lala beantworten konnte: "Die Tanks sehen ja nicht gerade groß. Wieviel passt denn da rein?". Darüber hatte ich mir nie Gedanken gemacht. Aber klar, da oben ist echt nichts. Niemand! Niente! Geht dir da der Sprit aus, dann steht man blöd da. Na ja, nicht unser Problem. Weiter geht die Jagd bergab.
Der Trail zeigte sich mal wieder von seiner besten Seite. Trockene Wurzeln und so richtig schön steil. Und technisch. Und Steine. Und verblockt. Und alles in diversen Kombinationen. Irre.
Ich glaube, dass Johannes heute seinen Spaß hatte. Ich hatte ihn auf jeden Fall.
So wirklich geschafft sattelten wir dann wieder das Auto und ab nach Hinterglemm. Essen, tot umfallen, schlafen.
Der nächste Tag, also der Sonntag, versprach nochmals bestes Wetter. Leider war es aber auch der Abreisetag. Und der Tag mit meinem ersten größeren Schaden am Rad. Aber später mehr
Dann noch schnell die Sachen sortiert und mit einer gewissen Vorfreude auf den nächsten Tag betteten wir uns im eindeutig zu harten Hotelbett.
Dementsprechend schlecht habe ich auch geschlafen. Und ebenso schwierig kam ich am Samstag in Gang.
Aber, Trödelei war fehl am Platz. Denn wir wollten mal wieder zum Wildkogel. Gedacht, gesagt, getan. Auto gesattelt und ab die Post.
Der Wildkogel zeigte sich von seiner absolut besten Seite. Klar, verglichen mit den Regenwetter von vor einer Woche, war das auch nicht so schwer. Also durften wir die Trails bei angenehmen Witterungsverhältnissen bereisen. Fantastisch.
Zugegeben, im Wald war es meist etwas feucht. Aber ganz leicht feuchter Waldboden verschafft einen guten Grip.
Nach drei netten Runden waren wir dann auch schon gut dabei und freuten uns auf die abschliessend Tour: die Tour über das Gipfelkreuz.
Diese Tour habe ich sicherlich schon breit beschrieben - ich könnte es auch jetzt wieder - aber lassen wir es mal dabei. Muss ja nicht jeder mitmachen das Ding. Umso mehr Platz für uns
Man muss sein Rad eben bis auf den Gipfel wuchten. Ich habe mein Rad schon einmal getragen. Stellte sich aber als blöd heraus, weil Schieben auch noch super klappt. Und auf 2000m Höhe muss man sich ja nicht komplett verausgaben.
In der Tat waren oben am Kreuz noch mehr Biker. Nur eben ohne ihre Bikes. Die wurden unten am Fuss des Gipfels stehen gelassen. Tzzz, Anfänger.
Somit waren wir mal wieder ganz alleine unterwegs. Obwohl, fast gelogen. Mitten im Nirgendwo tauchten zwei Trial-Motorrad-Fahrer auf. Die hatten auch ihren Spaß, daran bestand kein Zweifel. Johannes hatte auch gleich die richtige Frage an mich, die ich auch nur so lala beantworten konnte: "Die Tanks sehen ja nicht gerade groß. Wieviel passt denn da rein?". Darüber hatte ich mir nie Gedanken gemacht. Aber klar, da oben ist echt nichts. Niemand! Niente! Geht dir da der Sprit aus, dann steht man blöd da. Na ja, nicht unser Problem. Weiter geht die Jagd bergab.
Der Trail zeigte sich mal wieder von seiner besten Seite. Trockene Wurzeln und so richtig schön steil. Und technisch. Und Steine. Und verblockt. Und alles in diversen Kombinationen. Irre.
Ich glaube, dass Johannes heute seinen Spaß hatte. Ich hatte ihn auf jeden Fall.
So wirklich geschafft sattelten wir dann wieder das Auto und ab nach Hinterglemm. Essen, tot umfallen, schlafen.
Der nächste Tag, also der Sonntag, versprach nochmals bestes Wetter. Leider war es aber auch der Abreisetag. Und der Tag mit meinem ersten größeren Schaden am Rad. Aber später mehr
Heute früh stellte sich die spannende Frage: wird das Wetter wie prophezeit oder gar besser?
Nun, ohne zuviel vorweg zu nehmen, ich hatte meinen Spaß. Einen gewaltigen Spaß.
Also, Wettervorhersagen interessieren mich meist nie so sehr. Zumal es ja verschiedene Wetterdienste gibt. Die mit den besten Vorhersagen fruchten bei mir meist sehr gut. So auch zu Beginn zu diesem Wochenende. Ach ja, Wochenende begann am Montag da ich Urlaub habe.
Ich gestehe, das Wetter für den heutigen Freitag war als nicht so sonderlich berauschend angesagt. Egal, ich habe den schwäbischen Ansatz gewählt und genutzt wofür ich bezahlt habe. Also los!
Jaaa, ganz so enthusiastisch war ich nicht wirklich. Aber ich kenne mich ja schon ein paar Jahre und weiss recht gut, wie ich funktioniere. Zu Beginn meist sehr schlecht. So auch heute. Egal, ab aufs Bike und von Hinterglemm nach Saalbach geradelt. So eine kleine Aufwärmrunde konnte heute nicht schaden.
In Saalbach dann ab in den Schattberg X-Press und ab auf den Gipfel. Dort dann links um den Gipfel herum zum Einstieg in den Hackelbergtrail.
Wie vermutet lief es nicht so gut. Kein Bock, kein Lust, Torsten lief nur auf halber Kraft. Weiter unten dann der Schock! Die Deppen bauen hier 'ne neue Gondel hin und vernichten dabei einen der geilsten Trails überhaupt. Blöderweise könnte dies ein Grund sein bald nicht mehr so oft hierher zu kommen. Abwarten.
So, erste Runde vorbei. Torsten sieht aus wie ein Klumpen Schlamm und bildet eine farbliche Einheit mit dem Bike. Gut, dass ich entsprechend gekleidet war.
Nachdem ich ja nun erst gegen 11:30 Uhr gestartet bin, war es nun schon etwas später. Also was tun?
Okay, die Kohlmaisbahn zur anderen Seite des Tals um 14:30 Uhr sollte machbar sein. Also Gas gegeben und Bahn erreicht. Doof nur, dass die in der Mittelstation ca. 20 Minuten Pause eingelegt hat. Nicht soooo berauschend, wenn man nass und verschwitzt ist ... und die Temperaturen gerade mal so die 14 Grad C erreichen. Maximal!
Egal, Kohlmaisbahn weiter rauf, eine Runde dort durch die Trails, vorbei am Spielberghaus, weiter unten durch einen meiner Lieblingstrails und flott wieder zum Schattberg X-Press. Torsten ist ja eher faul und hatte wenig Lust auf das Pedalieren von Saalbach nach Hinterglemm. Dann lieber rauf auf den Berg, dort 'ne Runde kämpfen und die Trails runter ballern. Juhuuu.
Hatte ich erwähnt, dass ich völlig untrainiert bin und sich die ersten Krämpfe im Oberschenkel bemerkbar machten? Geht manchmal wirklich flott bei mir. Komischer Körper.
Die letzte Tour vom Schattberg (wieder der Hackelbergtrail) war wirklich scary. Unwirklich. Und elementar.
Oben am Gipfel waberten Nebelschwaden herum, es nieselte leicht ... und es war verdammt kühl. Und menschenleer.
Wenn man durch Nebel fährt (oder gar Wolken?), dann kommt einem alles etwas entfremdet vor. Man sieht nix, es ist nass und völlig allein. Komisch eben.
Und dazu der Weg zum Einstieg vom Trail. Vorbei am Gipfel, ein leichter Aufstieg und absolute Stille. Man hört nur den leisen Niesel auf dem Helm und seine eigene Lunge, bzw seinen Atem. Wunderbar.
Auf der Höhe hat man ja schon leicht zu pumpen und nebelt sich permanent die Brille voll. Umso lustiger werden dann die Trails. Richtig sehen klappt nicht, ist aber auch egal. Der Trail ist einfach super. Nur Kuhscheisse ist doof. Nicht wenig davon klebte an mir und Rad. Mmmmmh, lecker.
Der Trail endet vorerst an der Hackelbergalm (ja? vergessen). Der Weg war am Ende nicht so einfach. Kühe versperrten den Weg. Und ich habe so eine leichte Angst vor Kühen. Ich gehe NIEMALS am Arsch von Kühen vorbei. Ein Tritt und Torsten fliegt durch die Gegend. Neeeneee, nicht mit mir. Cool muss dann aber auch der Anblick sein, wie ich die Kühe umgehe. Oh Mann, ich will mich da nie auf Videos entdecken.
Fertig.
Ach ne, nicht ganz.
Fazit: es hat den ganzen Tag über geregnet. Aber das war egal. Ich hatte gewaltigen Spaß. Trotz mieser Verhältnisse. Aber den Elementen trotzen hat schon was. Fantastisch!
Am Waschplatz gab es dann eine Runde Hochdruckreiniger für mich und Bike. Toller Tag!
Kleiner Nachtrag. Hatte mir ja einen neuen Dänmpfer eingebaut.
Yeah, back to Iron! Luftdämpfer stehen nicht so hoch in meiner Gunst. Daher musste mein Dämpfer gegen echten Stahl ausgetauscht werden.
Kurzes Feedback: der Hammer das Teil. Das Rad liegt satt am Boden, wenn auch straff, und lässt sich wirklich einwandfrei pedalieren.

Für alle Skeptiker. Ja, das Ding passt auch in ein Torque Größe S. Musste etwas pimpen, aber das schreibe ich hier lieber nicht
Nun, ohne zuviel vorweg zu nehmen, ich hatte meinen Spaß. Einen gewaltigen Spaß.
Also, Wettervorhersagen interessieren mich meist nie so sehr. Zumal es ja verschiedene Wetterdienste gibt. Die mit den besten Vorhersagen fruchten bei mir meist sehr gut. So auch zu Beginn zu diesem Wochenende. Ach ja, Wochenende begann am Montag da ich Urlaub habe.
Ich gestehe, das Wetter für den heutigen Freitag war als nicht so sonderlich berauschend angesagt. Egal, ich habe den schwäbischen Ansatz gewählt und genutzt wofür ich bezahlt habe. Also los!
Jaaa, ganz so enthusiastisch war ich nicht wirklich. Aber ich kenne mich ja schon ein paar Jahre und weiss recht gut, wie ich funktioniere. Zu Beginn meist sehr schlecht. So auch heute. Egal, ab aufs Bike und von Hinterglemm nach Saalbach geradelt. So eine kleine Aufwärmrunde konnte heute nicht schaden.
In Saalbach dann ab in den Schattberg X-Press und ab auf den Gipfel. Dort dann links um den Gipfel herum zum Einstieg in den Hackelbergtrail.
Wie vermutet lief es nicht so gut. Kein Bock, kein Lust, Torsten lief nur auf halber Kraft. Weiter unten dann der Schock! Die Deppen bauen hier 'ne neue Gondel hin und vernichten dabei einen der geilsten Trails überhaupt. Blöderweise könnte dies ein Grund sein bald nicht mehr so oft hierher zu kommen. Abwarten.
So, erste Runde vorbei. Torsten sieht aus wie ein Klumpen Schlamm und bildet eine farbliche Einheit mit dem Bike. Gut, dass ich entsprechend gekleidet war.
Nachdem ich ja nun erst gegen 11:30 Uhr gestartet bin, war es nun schon etwas später. Also was tun?
Okay, die Kohlmaisbahn zur anderen Seite des Tals um 14:30 Uhr sollte machbar sein. Also Gas gegeben und Bahn erreicht. Doof nur, dass die in der Mittelstation ca. 20 Minuten Pause eingelegt hat. Nicht soooo berauschend, wenn man nass und verschwitzt ist ... und die Temperaturen gerade mal so die 14 Grad C erreichen. Maximal!
Egal, Kohlmaisbahn weiter rauf, eine Runde dort durch die Trails, vorbei am Spielberghaus, weiter unten durch einen meiner Lieblingstrails und flott wieder zum Schattberg X-Press. Torsten ist ja eher faul und hatte wenig Lust auf das Pedalieren von Saalbach nach Hinterglemm. Dann lieber rauf auf den Berg, dort 'ne Runde kämpfen und die Trails runter ballern. Juhuuu.
Hatte ich erwähnt, dass ich völlig untrainiert bin und sich die ersten Krämpfe im Oberschenkel bemerkbar machten? Geht manchmal wirklich flott bei mir. Komischer Körper.
Die letzte Tour vom Schattberg (wieder der Hackelbergtrail) war wirklich scary. Unwirklich. Und elementar.
Oben am Gipfel waberten Nebelschwaden herum, es nieselte leicht ... und es war verdammt kühl. Und menschenleer.
Wenn man durch Nebel fährt (oder gar Wolken?), dann kommt einem alles etwas entfremdet vor. Man sieht nix, es ist nass und völlig allein. Komisch eben.
Und dazu der Weg zum Einstieg vom Trail. Vorbei am Gipfel, ein leichter Aufstieg und absolute Stille. Man hört nur den leisen Niesel auf dem Helm und seine eigene Lunge, bzw seinen Atem. Wunderbar.
Auf der Höhe hat man ja schon leicht zu pumpen und nebelt sich permanent die Brille voll. Umso lustiger werden dann die Trails. Richtig sehen klappt nicht, ist aber auch egal. Der Trail ist einfach super. Nur Kuhscheisse ist doof. Nicht wenig davon klebte an mir und Rad. Mmmmmh, lecker.
Der Trail endet vorerst an der Hackelbergalm (ja? vergessen). Der Weg war am Ende nicht so einfach. Kühe versperrten den Weg. Und ich habe so eine leichte Angst vor Kühen. Ich gehe NIEMALS am Arsch von Kühen vorbei. Ein Tritt und Torsten fliegt durch die Gegend. Neeeneee, nicht mit mir. Cool muss dann aber auch der Anblick sein, wie ich die Kühe umgehe. Oh Mann, ich will mich da nie auf Videos entdecken.
Fertig.
Ach ne, nicht ganz.
Fazit: es hat den ganzen Tag über geregnet. Aber das war egal. Ich hatte gewaltigen Spaß. Trotz mieser Verhältnisse. Aber den Elementen trotzen hat schon was. Fantastisch!
Am Waschplatz gab es dann eine Runde Hochdruckreiniger für mich und Bike. Toller Tag!
Kleiner Nachtrag. Hatte mir ja einen neuen Dänmpfer eingebaut.
Yeah, back to Iron! Luftdämpfer stehen nicht so hoch in meiner Gunst. Daher musste mein Dämpfer gegen echten Stahl ausgetauscht werden.
Kurzes Feedback: der Hammer das Teil. Das Rad liegt satt am Boden, wenn auch straff, und lässt sich wirklich einwandfrei pedalieren.
Für alle Skeptiker. Ja, das Ding passt auch in ein Torque Größe S. Musste etwas pimpen, aber das schreibe ich hier lieber nicht
VERKAUFT
Moin zusammen,
mal wieder etwas in eigener Sache - ich verkaufe mein Specialized Demo 7.1 customized aus dem Jahre 2008 in Größe S.
Das Rad wurde seit Mitte 2009 nicht mehr benutzt und steht 1A gepflegt im trockenen Keller.
Das Bike ist gebraucht und hat leichte Veränderungen.
So ziehren beispielsweise Mavic EX 729 Felgen und Veltec Naben das Rad, da die Original Laufräder nicht sonderlich berauschend sind.
Diese Erneuerung wurde 2009 getätigt.
Mein Kampfgewicht beträgt ca. 60kg, demnach wurde das Rad auch nicht sonderlich stark belastet.
Passend zu meinem Gewicht ist eine blaue Feder in der Bomber verbaut. Die original gelbe Feder ist im Kauf enthalten.
Die Bomber hat in 2009 eine Generalüberholung bekommen.
Details zum Rad:
Specialized Demo 7 I von 2008
Neuer Laufradsatz in 2009
Generalüberholung Bomber in 2009
Gabel: Marzocchi 66RCV, 180mm, blaue Stahlfeder
Dämpfer: Fox DHX 4.0 coil
Schaltung: SRAM X-9 mit X-7 Shifter
Bremse: Avid Juicy 5, 203mm (hinten und vorne)
Sonstiges: Truvativ Hussefelt mit Gamut P-30 Kettenführung
Reifen: aktuell verbaut sind die Minion DH. Wahlweise sind aber auch Ardent oder der Specialized Chunder verfügbar.




Hinweis: die auf den Bildern zu sehende Saint Bremse ist nicht Bestandteil des Verkaufs. Ich werde wieder auf die Juicy 5 umbauen
Infos zum Versand:
Abholung wäre gewünscht, da ich kaum Zeit habe zum Versenden.
Grund für Verkauf:
Nun ja, wie oben beschrieben steht es seit Mitte 2009 im Keller. Ich habe einfach keine Zeit mehr es adäquat zu bewegen. Sehr schade, denn das Rad ist bergab eine Macht. Raufsetzen und losrollen und den nächsten Berg suchen.
Preis: meine Vorstellung geht in Richtung 1799€
Bei Interesse bitte melden
Moin zusammen,
mal wieder etwas in eigener Sache - ich verkaufe mein Specialized Demo 7.1 customized aus dem Jahre 2008 in Größe S.
Das Rad wurde seit Mitte 2009 nicht mehr benutzt und steht 1A gepflegt im trockenen Keller.
Das Bike ist gebraucht und hat leichte Veränderungen.
So ziehren beispielsweise Mavic EX 729 Felgen und Veltec Naben das Rad, da die Original Laufräder nicht sonderlich berauschend sind.
Diese Erneuerung wurde 2009 getätigt.
Mein Kampfgewicht beträgt ca. 60kg, demnach wurde das Rad auch nicht sonderlich stark belastet.
Passend zu meinem Gewicht ist eine blaue Feder in der Bomber verbaut. Die original gelbe Feder ist im Kauf enthalten.
Die Bomber hat in 2009 eine Generalüberholung bekommen.
Details zum Rad:
Specialized Demo 7 I von 2008
Neuer Laufradsatz in 2009
Generalüberholung Bomber in 2009
Gabel: Marzocchi 66RCV, 180mm, blaue Stahlfeder
Dämpfer: Fox DHX 4.0 coil
Schaltung: SRAM X-9 mit X-7 Shifter
Bremse: Avid Juicy 5, 203mm (hinten und vorne)
Sonstiges: Truvativ Hussefelt mit Gamut P-30 Kettenführung
Reifen: aktuell verbaut sind die Minion DH. Wahlweise sind aber auch Ardent oder der Specialized Chunder verfügbar.
Hinweis: die auf den Bildern zu sehende Saint Bremse ist nicht Bestandteil des Verkaufs. Ich werde wieder auf die Juicy 5 umbauen
Infos zum Versand:
Abholung wäre gewünscht, da ich kaum Zeit habe zum Versenden.
Grund für Verkauf:
Nun ja, wie oben beschrieben steht es seit Mitte 2009 im Keller. Ich habe einfach keine Zeit mehr es adäquat zu bewegen. Sehr schade, denn das Rad ist bergab eine Macht. Raufsetzen und losrollen und den nächsten Berg suchen.
Preis: meine Vorstellung geht in Richtung 1799€
Bei Interesse bitte melden
Aaaaah, mal wieder ein sehr schönes Video auf der HDR Technologie basierend.
Klar, auf vom Fahrerischen der Kracher
Klar, auf vom Fahrerischen der Kracher
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